Hier geht es um den maßstabsgerechten Nachbau des Container-Terminals HAFEN HANNOVER. Dieses Binnenhafen-Terminal wurde 2006 am Mittellandkanal in Betrieb genommen.



Für die Darstellung des Terminals (Ausdehnung mit Lagerhalle, Lokschuppen und Hafenverwaltung: 416 x 128 Meter) sind zwei Module mit 1,30 x 0,85 cm vorgesehen.

Türkis eingezeichnet ist der Container-Ladekran (funktionsfähig), Rot sind die Bahngleise, Gelb sind die Fahrspuren für Container-Lkw, die mit Faller-Car-System (die roten Kreuze auf der Strecke sind Stopp-Stellen) realisiert werden sollen. Die Schiffe sind Wasserlinienmodelle ohne Funktion; da der z.T. sichtbare Laderaumboden unterhalb der Wasserlinie liegt, müssen die beiden dargestellten Schiffe fest „vor Anker“ liegen: ein Gütermotorschiff (GMS) der Europa-Klasse und ein Leichter aus einem Schubverband.



größere Abbildung vom Hafenplan > hier

Der gestrichelte Teil der Bahnlinie existiert in der Realität nicht – hier wird „gemogelt“, um einen abwechslungsreicheren Bahnbetrieb auf der Anlage zu ermöglichen: im Lokschuppen, am rechten Anlagenrand wird die Strecke abgesenkt, führt „unterirdisch“ zur linken Modulseite, um dort aus einer Halle mit Gleisanschluss wieder hervorzukommen.

Hier einige Fotos von dem Container-Terminal:


Auf der Hafenbahn-Anlage wird der Rangierverkehr von drei verschiedenen Diesellok-Typen durchgeführt: ein BR 335 (ex Köf III), ein 4-achsige MAK-Industrie-Diesellok und eine 3-achsige Industrie-Diesellok, die am ehesten dem Arnold-Modell DHG 700 entspricht.
Neben den Container-Tragwagen (2-Achser und 4-Achser) hat die Hafenbahn mehrere eigene 2-achsige Schiebewandwagen, vereinzelt sieht man auch andere Waggons (Schüttgut etc.) auf der Anlage.

Nach rund neun Monaten Bauzeit sah das Modell im Juli 2007 so aus:




Zwei Präsentationseinsätze bei Messen u.Ä. hatte das Modell zu diesem Zeitpunkt schon hinter sich. Von nun an wird an den Details weiter gearbeitet.